Ist der Baum gefährlich?
Zugversuch ermittelte, ob Fällung einer Roteiche unumgänglich ist.

Eine Sichtkontrolle brachte den Befund: Am Stammfuß der mächtigen Roteiche in der Wilhelmshavener Straße 41 bis 43 haben sich Pilzfruchtkörper gebildet. Ende April musste der 19 Meter hohe Baum gefällt werden.

Warum war das nötig? Die Chronologie zeigt, dass solche straßenprägenden alten Bäume nicht leichtfertig gefällt werden. Die zentrale Frage war: Wie zerstörerisch ist der Pilz? „Manche Arten greifen die Wurzeln stark an oder sind holzzersetzend. Um zu ermitteln, ob die Standsicherheit der Roteiche gefährdet ist, haben wir zunächst eine Baumgutachterin beauftragt“, berichtet Ralf Jung, Leiter der Gärtnerei der BBG. Das Ergebnis: Im Wurzelbereich hatte sich Riesenporling gebildet. Der Pilz verursacht eine intensive Weißfäule in den Wurzeln und im Wurzelstock. Dadurch wird die Standsicherheit beeinträchtigt. Zusätzlich stellte die Gutachterin am Stammfuß und im Wurzelbereich Hallimasche fest. Der Honigpilz ist ausschließlich an geschwächten Laubund Nadelbäumen zu finden. Neben Kambiumschäden verursacht er eine intensive Weißfäule im Holzkörper. Die Weißfäule wandert zumeist nicht in den Stamm hinauf, sondern findet sich im Stammfuß in den Wurzeln.

„Die Vitalität des Baumes wies eine deutlich erkennbare Vergreisung auf; dazu Absterbe-erscheinungen. Das Ausmaß der Holzzerstörung kann in diesem Fall nicht durch gängige Untersuchungsgeräte bewertet werden“, erläutert Ralf Jung. Deshalb fiel die Entscheidung, erstmals einen Zugversuch durchführen zu lassen. Diese rund siebenstündige Untersuchung des Instituts für Baumkunde kostet rund 1600 Euro. Baumkletterer befestigten ein Stahlseil im Baum. Belastet wurde es durch einen Lkw mit 7,5 Tonnen Gesamtgewicht. Spezielle Geräte maßen die Dehnung und Stauchung am Stamm. Über zehn Minuten wurde Starkwind simuliert. Die Stand- und Bruchsicherheit wurde dann rechnerisch bestimmt. Das Ergebnis ließ nur die Fällung zu. „Der Baum war nicht verkehrssicher“, so Ralf Jung. Wird ein Baum gefällt, gibt es eine Ersatzpflanzung.

In diesem Jahr wurden bereits 18 neue Bäume gepflanzt. Insgesamt stehen im BBG-Bestand rund 4000 Bäume.
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