BBG-Vorstand Rolf Kalleicher tritt in den Ruhestand ein

Rolf Kalleicher wurde am 30. Januar im großen Kreis in der Stadthalle in den Ruhestand verabschiedet. Der 65-Jährige war seit 1993 kaufmännischer Vorstand der Braunschweiger Baugenossenschaft (BBG). In dieser Zeit hat sich das Unternehmen von einer etwas verstaubten Genossenschaft zu einem modernen Dienstleistungsunternehmen mit starker Mitgliederorientierung gewandelt.

Als der in Hamm Geborene 1993 nach Braunschweig kam, war die Wohnungsgenossenschaft nicht im besten Zustand. In den Bestand war kaum investiert worden. Die Bausubstanz war desolat, die finanzielle Situation schwierig. „In der ersten Sitzung wurde über eine defekte Heizung informiert. Wir überlegten, ob wir uns den Einbau einer neuen Heizung leisten können“, erinnert sich Rolf Kalleicher an den schwierigen Start. Er setzte sich als Ziel, die unbefriedigende Gesamtsituation so schnell wie möglich zu ändern und zudem den Mitgliedern attraktive Angebote über das Wohnen hinaus zu bieten. „Es war nur kein Geld dafür da.“ Seine erste dringend notwendige Maßnahme: „Wir haben die Mieten erhöht.“ Mit ehrgeizigen Projekten ging es dann voran, etwa mit dem großen Fensterprogramm. „In einem Jahr haben wir 3000 Fenster ausgetauscht.“ Bald wurden dann auch Wohnungen komplett saniert und Grundrisse verändert.


Kontinuierlich rückte der Vorstand zudem die Spareinrichtung der Genossenschaft in den Blick der Mitglieder. „Als ich kam, hatte die BBG Spareinlagen in Höhe von 16 Millionen DM. Heute sind es knapp 130 Millionen Euro. Die Spareinlagen haben uns sehr bei der Finanzierung von Modernisierungen und Neubau geholfen.“ In den vergangenen Jahren hat die BBG kontinuierlich jährlich rund zehn Millionen Euro in die Bestandspflege investiert.

Zwei spektakuläre Großprojekte in der Vorstandszeit von Rolf Kalleicher waren die Verwandlung des i-Punkts im Heidberg und der Neubau eines modernen Seniorenzentrums in der Tuckermannstraße. Der 17-stöckige i-Punkt war in Verruf geraten und stand zur Hälfte leer. Deshalb wurde 2003 diskutiert: Verkauft man das Haus? Reißt man es ab? Die Entscheidung lautete: Neuanfang. Das Haus wurde nahezu in den Rohbauzustand zurückversetzt. 1000 Tonnen Schutt wurden abtransportiert. Es entstand ein Vorzeigeobjekt für fortschrittliches und innovatives Wohnen: mit Concierge, Türschließanlage mit Videoüberwachung, modernen Wohnungen sowie einer Photovoltaikanlage an der Südfassade. Sechs Wohnungen wurden behindertengerecht gestaltet. In den unteren Etagen wird betreutes Wohnen angeboten. Diese mutige Entscheidung wurde nach der Eröffnung 2004 durch eine Vollbelegung bis heute honoriert.
 
In der Tuckermannstraße errichtete die BBG ein modernes, zeitgemäßes Seniorenzentrum inklusive beschütztem Bereich für Demenzkranke, Apartments im betreutem Wohnen, Praxen und Gewerbeflächen, einen Snoezelraum und einem Garten der Sinne. Seit der Eröffnung im Jahr 2007 wird auch die Dienstleistung Essen auf Rädern angeboten. 
 
Neben der zeitgemäßen Gestaltung von Wohnraum für alle Zielgruppen war ein Leitgedanke der vergangenen Jahre, Begegnungen unter den Mitgliedern zu fördern und das Wohnumfeld attraktiv zu gestalten. Ins Leben gerufen wurden große BBG-Veranstaltungen wie das Drachenbootrennen am Hafen, die BBG-Open-Air-Nights und das Kaffeetrinken am Dowesee, Mitgliederfahrten, die Veranstaltungsreihe „One day holiday“, Quartiersaktionen und Sportveranstaltungen wie der BBG-Fußball-Cup. Neu entwickelt wurden auch Dienstleistungen wie Gästewohnungen und eine Mitgliederkarte, die Rabatte bei rund 40 Unternehmen gewährt. „Die BBG möchte innovativ sein und viel bieten. Da gab es auch mal Flops“, so Rolf Kalleicher. „Ende der 1990er Jahre haben wir zum Beispiel Carsharing angeboten. Die Rückmeldungen im Vorfeld waren sehr gut. Wir schafften dann drei Fahrzeuge an, aber niemand kam. Wir waren einfach zu früh dran.“ In der Gesamtschau der fast 25 Jahre empfindet er aber große Freude, „wenn ich heute sehe, wie positiv sich die BBG entwickelt hat.
 
Herr Kalleicher war seit Mai 2008 Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Wohnungswirtschaft Braunschweig-Salzgitter-Wolfenbüttel. 
 
Auf Verbandsebene engagierte sich Rolf Kalleicher lange Jahre unter anderem als stellvertretender Vorsitzender des Verbandsrates und Mitglied im Präsidiums des Verbandsrates des Verbandes der Wohnungswirtschaft Niedersachsen und Bremen (vdw) sowie als Mitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft der Wohnungsgenossenschaften im Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. (GdW). 
 
Vorstandsmitglieder nach dem Ausscheiden von Rolf Kalleicher sind Dipl.-Soz. Päd. & Immobilien Ökonomin (GdW) Karin Stemmer für den kaufm. Bereich und Dipl.-Ing. Architekt Hans-Joachim Jäger für den techn. Bereich.  

 
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